ESPEED32 Benutzerhandbuch

Praxisleitfaden fuer den Einsatz auf der Bahn: Start, wichtige Fahrparameter, Menues und Backup/Restore.

Die Benutzerdokumentation auf espeed32.com zeigt immer die zuletzt veroeffentlichte Version. Die auf dem Controller gespeicherte Fassung folgt der Firmware-Version, die auf diesem Geraet tatsaechlich installiert ist, und wird zusammen mit ihr aktualisiert.

1. Schnellstart

  1. Controller normal einschalten.
  2. Encoder drehen, um durch das Menue zu navigieren.
  3. Kurzer Encoder-Druck: Bearbeiten starten/beenden oder Untermenue oeffnen.
  4. Kurzer Druck auf Bremsknopf waehrend Bearbeitung: Abbrechen (Originalwert wiederherstellen).
  5. Langer Encoder-Druck (~1s): Wechsel zwischen LIST und GRID (wenn Race View nicht OFF ist).

2. Start, Kalibrierung und Selbsttest

Kalibrierungsablauf

  1. Encoder beim Einschalten halten, bis Kalibrierungsbildschirm erscheint.
  2. Trigger mehrmals voll ziehen und voll loslassen.
  3. Einmal Encoder druecken, um zu speichern.
  4. Pruefen: 0% bei losgelassenem Trigger, 100% bei Vollzug.
Trigger Kalibrierung
Kalibrierung: Trigger mehrfach durch den kompletten Weg bewegen, damit 0-100% korrekt erfasst werden.

Trigger-Mechanik

3. Display, Race View und ABOUT

Hier ist alles gebuendelt, was du auf dem OLED siehst: Sprache, Beschriftung, Race-Ansicht, Statuszeile und Systeminfos.

Sprache und Anzeige

Race View (LIST vs GRID)

OLED Mockup fuer List View und Grid Race View
Display-Beispiel: LIST zeigt den kompletten Menue-Stack, waehrend GRID die wichtigsten Rennparameter fuer schnellere Bahn-Anpassungen sichtbar haelt.

Statuszeile und ABOUT

4. CAR-Menue und Car Params

Das CAR-Menue verwaltet die Fahrzeugprofile. Jedes Profil speichert seine eigenen Car Params, also Werte wie BRAKE, SENSI, ANTIS, CURVE, FADE, PWM_F, BREMSE+ und LIMIT. Genau diese Parametergruppe taucht spaeter auch im Advanced Config Editor wieder auf. Wenn ANZEIGE -> ERWEITERT auf AUS steht, werden FADE, PWM_F und BREMSE+ im Hauptmenue ausgeblendet, die gespeicherten Profilwerte gelten aber weiter.

5. Fahrparameter

Diese Sektion sammelt die Hauptparameter fuer das Fahrgefuehl. Die detaillierteren Erklaerungen liegen in eingeklappten Bereichen, damit sich die Sektion schneller scannen laesst.

BRAKE und BREMSE+

BRAKE

Bei komplett losgelassenem Trigger verwendet der Controller den normalen Bremswert BRAKE.

BREMSE+ im Hauptmenue oeffnet das erweiterte Brems-Untermenue. Dort findest du jetzt Alt.Brems und Rel.Brems.

Alternative Bremse (Alt.Brems)

Konzeptgrafiken fuer Alt.Brems niedriger als BRAKE und Alt.Brems hoeher als BRAKE
Beispiele fuer alternative Bremse: Alt.Brems kann kurzzeitig weicher oder haerter als der normale BRAKE-Wert eingestellt werden, je nach Vorliebe des Fahrers.

Release-Bremse (Rel.Brems)

Konzeptgrafiken fuer QUICK und DRAG bei Rel.Brems
Beispiele fuer Release-Bremse: QUICK erzeugt unterhalb der gewaehlten Zone eine Null-Output-Zone mit Bremskraft, waehrend DRAG nur waehrend der Release-Bewegung weicheren Drag addiert.

Kurzreferenz fuer das Hauptmenue

ItemBereichDefaultBeschreibung
BRAKE0,0-100,0 %95,0Bremskraft bei losgelassenem Trigger.
SENSI0,0-90,0 % (und <= LIMIT)20,0Minimale Motorleistung bei erster Triggerbewegung.
ANTIS0-999 ms30Anti-Spin-Rampenzeit oberhalb des Low-Speed-Bypass. Hoeherer Wert = laengerer/langsamerer Leistungsaufbau. Kein reiner Trigger-Delay. Anzeigeeinheit und Encoder-Schritt werden in ANZEIGE -> SCHRITTE -> ANTISPIN eingestellt (MS / % / TEXT).
CURVE10-90 %50Trigger-Kennlinie. 50 = linear.
FADE0-30 %0Sanfte Startzone. 0 = aus / altes Verhalten. Oberhalb von 0 laeuft der erste Triggerweg von 0 bis SENSI hoch, bevor die normale CURVE uebernimmt.
PWM_F1.0-5.0 / 10.0 / 20.0 kHz4.0PWM-Frequenz des Motors. Der Bereich folgt SETTINGS -> HARDWARE -> PWM MAX (5/10/20 kHz).
BREMSE+ / Alt.Brems0-100 %0Alternativer Bremswert bei gehaltenem Bremsknopf und Trigger=0.
BREMSE+ / Rel.BremsOFF/QUICK(zone+stufe)/DRAG(stufe)OFFBremsunterstuetzung nahe Trigger-Release. QUICK nutzt eine Null-Output-Zone; DRAG mischt Drag ohne Zone hinzu.
LIMIT(SENSI+5)-100 %100Maximale Motorleistung.
STATS--Rundenzaehler, beste Runde und scrollbare Historie. Der Encoder scrollt. Kurzer Druck auf die Bremstaste beendet die Ansicht; langer Druck setzt die Stats zurueck.
SPERRE-EntsperrtEinstellungssperre umschalten. Im gesperrten Zustand sind alle Parameteränderungen blockiert — nur SPERRE selbst bleibt aktiv. Die Sperre ist temporär und wird beim Neustart zurückgesetzt. Sichtbarkeit und Tastenkürzel konfigurieren unter SETUP → SPERRE. Statusleiste zeigt SPERRE (invertiert) wenn aktiv.
CAR0-19 ProfileCAR0Profil waehlen/verwalten.

ANTIS in der Praxis

Typische Startwerte

Das sind Startpunkte, keine festen Regeln. Sie sollen dich schnell in die richtige Richtung bringen, danach nur noch einen Parameter nach dem anderen aendern.

Die passenden Werte haengen weiterhin stark vom konkreten Auto, Motor, Reifen, Streckengrip und auch von deinem persoenlichen Fahrstil ab.

SetupSENSIBRAKEANTISCURVEFADEPWM_F
1/32 ausgewogen28-35%90-95%40-90 ms40-50%0-6%4.0 kHz
1/32 wenig Grip22-30%90-95%100-150 ms30-45%5-12%4.0 kHz
1/24 ausgewogen35-45%95-100%0-30 ms50-60%0-5%4.0 kHz
1/24 viel Grip40-50%95-100%0-15 ms55-70%0-3%4.0 kHz

Fuer die ersten Tests Rel.Brems auf OFF lassen. QUICK oder DRAG erst aktivieren, wenn das Grundsetup fuer Gas und Bremse schon passt.

Von CarSteen/ACD-Begriffen zu ESPEED32
Alter BegriffESPEED32-EntsprechungPraktischer Effekt
AttackSENSIWie hart das Auto bei der ersten Triggerbewegung anspricht.
Choke / Choke2LIMIT + ANTISBegrenzt das Top-Ende und bestimmt, wie weich die Leistung aufgebaut wird.
ProfileCURVEForm der Trigger-Kennlinie (frueh oder spaet aggressiv).
BrakeBRAKE + BREMSE+Grundbremse zusammen mit Tastenbremse und Release-Bremse im eigenen Untermenue.

Typisches "weich und kontrolliert" Startsetup aus aelteren Guides: probiere etwa SENSI 40, ANTIS 130 ms, CURVE 30 und arbeite dich von dort weiter.

FADE in der Praxis
  • FADE erzeugt ganz am Anfang des Triggerwegs eine sanfte 0 -> SENSI-Rampe.
  • FADE = 0% schaltet es aus und behaelt das alte direkte Ansprechverhalten.
  • Probiere 5-15%, wenn das Auto genau beim Einsetzen von SENSI zu hart anspricht.
  • FADE ist praktisch ein zusaetzlicher erster Punkt in der Grafik: nur der unterste Bereich wird geaendert, waehrend CURVE den Rest formt.
Grafikbeispiel fuer Fade aus und Fade ein
FADE-Beispiel: AUS behaelt den alten direkten Sprung zu SENSI, waehrend EIN zuerst eine sanfte Rampe einfuegt und danach die normale CURVE weiterlaufen laesst.
Hinweis zur Linearitaet
  • LIMIT: lineare Begrenzung des angeforderten Outputs in %. Die reale Endgeschwindigkeit auf der Bahn ist nicht perfekt linear.
  • BRAKE: linearer Brems/Drag-Befehl in %. Das reale Bremsgefuehl haengt von Motor, Reifen und Streckengrip ab.
  • SENSI: linearer Mindest-Output in %, aber kein linearer Gain-Regler ueber den ganzen Triggerweg, weil CURVE den Rest formt.
  • FADE: linear in % des Triggerwegs. Es wirkt nur ganz unten und uebergibt danach an CURVE.
  • ANTIS: ist hauptsaechlich eine Zeitvorgabe in ms und kein reiner Delay. Wenn Anti-Spin aktiv ist, ergibt ein hoeherer Wert eine laengere/weichere Rampe, aber das Gesamtgefuehl ist nicht perfekt linear, weil sich auch die Low-Speed-Bypass-Schwelle mitveraendert.
CURVE-Beispiele

Diese Grafiken zeigen zuerst die Kennlinienform selbst, bevor es um PWM-Frequenz und Duty-Begrenzung geht.

Linear, Soft und Hard Kurvenbeispiele
CURVE-Beispiele: Linear (50%), Soft (niedriger Wert) und Hard (hoeherer Wert).
Beispiel fuer Fade zusammen mit linearer und harter Kurve
FADE zusammen mit CURVE: FADE kann den Start weicher machen, waehrend der Rest der Kennlinie linear bleibt oder haerter abgestimmt wird.
LIMIT in der Praxis
  • LIMIT 100 erlaubt dem Controller, vollen Duty zu erreichen, wenn Trigger und Kurve das verlangen.
  • LIMIT 70 begrenzt den maximalen Duty auf etwa 70%, selbst bei vollem Trigger.
LIMIT-Beispiele mit LIMIT 100 und LIMIT 70
LIMIT-Beispiele: LIMIT veraendert den maximalen Duty, den der Controller erreichen darf.
PWM_F in der Praxis
  • PWM_F aendert, wie oft der Ausgang schaltet, nicht den angeforderten Duty selbst.
  • Mit LIMIT 100 kann Teillast weiterhin mit Teil-Duty laufen. Mit LIMIT 70 endet Vollgas am Trigger bei etwa 70% Duty.
  • Bei gleichem Duty nutzt 1 kHz weniger und breitere Pulse, waehrend 5 kHz mehr und schmalere Pulse im selben Zeitfenster nutzt.

Szenario 1: Teillast unter LIMIT 100

Vergleiche diese beiden Bilder horizontal. Beide zeigen dasselbe effektive Niveau, also 50% Duty. Der Unterschied ist nur die Pulsdichte. Die gestrichelte Linie markiert das mittlere oder effektive Niveau.

PWM_F-Beispiele zum Vergleich von 1 Kilohertz und 5 Kilohertz bei Teillast mit LIMIT 100
Bei 50% Duty nutzt 1 kHz weniger und breitere Pulse, waehrend 5 kHz mehr und schmalere Pulse im selben Zeitfenster nutzt.

Szenario 2: Volltrigger unter LIMIT 70

Vergleiche auch diese beiden Bilder horizontal. Beide zeigen Volltrigger, aber LIMIT 70 haelt das effektive Niveau bei 70% Duty. Auch hier markiert die gestrichelte Linie das mittlere oder effektive Niveau.

PWM_F-Beispiele zum Vergleich von 1 Kilohertz und 5 Kilohertz bei Volltrigger mit LIMIT 70
Hier ist der Duty in beiden Bildern auf 70% begrenzt. PWM_F aendert, wie oft Pulse kommen, nicht das LIMIT selbst.

6. SETTINGS, POWER und geschaetzter Stromverbrauch

SETTINGS sammelt globale Systemoptionen, die nicht an ein einzelnes Fahrzeugprofil gebunden sind.

POWER-Untermenue

SETTINGS-Hauptebene

HARDWARE-Untermenue

Geschaetzter Stromverbrauch (Controller-Elektronik)

ZustandSchaetzungHinweis
Start120 mAKurze Boot-Phase.
Normalbetrieb100 mATypischer Betrieb ohne WiFi.
WiFi aktiv150 mAAP-Modus + Webserver.
Screensaver80 mANiedrige Aktivitaet.
SLEEP (soft)55 mA (geschaetzt)OLED aus, CPU 80 MHz, Motor-Task pausiert.
DEEP SLEEP10 mA (geschaetzt)Nahezu aus, Wake per Power-Cycle.

Schaetzwerte, abhaengig von Versorgungsspannung, Hardware und Messaufbau. Motorlast des Fahrzeugs ist nicht enthalten. Die Werte hier wurden auf der 5-V-Seite hinter dem Step-Down-Wandler gemessen. Wenn du stattdessen auf der 12-V-Seite misst, ist der Stromwert anders und nicht direkt vergleichbar, siehe Zusammenhang zwischen Spannung und Strom (U = R * I).

Interner Akku (optional)

Einige Hardware-Varianten koennen einen kleinen 1-Zellen-Lithium-Akku fuer Einstellungen ohne angeschlossene Bahn haben. Er laedt, wenn der Controller ueber die Bahn oder ueber USB versorgt wird. Dieser Akku ist fuer Menueaenderungen, Vorbereitung vor dem Lauf, Spurwechsel oder zum Vermeiden von Startverzoegerung gedacht, falls die Bahn noch nicht eingeschaltet ist. Er ist nicht fuer langen Standalone-Betrieb vorgesehen.

Die Laufzeit unten bedeutet Nutzung des Controllers ohne angeschlossene Bahn. Der Ladestrom kann je nach Ladequelle und Hardware variieren, aber wenn die reale Ladung nahe 200 mA liegt und der Controller rund 100 mA zieht, ist die Laufzeit ohne Bahn oft grob doppelt so lang wie die Ladezeit. Die reale Lithium-Ladezeit liegt trotzdem meist etwas ueber der einfachen Rechnung, weil die letzte Ladephase in Richtung voll langsamer wird.

AkkuTypische LadezeitTypische Laufzeit ohne Bahn
1S Li-ion/LiPo 250 mAhca. 1.4-1.8 Stundenca. 2.0-2.5 Stunden
1S Li-ion/LiPo 500 mAhca. 2.8-3.6 Stundenca. 4.0-5.0 Stunden

7. Fahrtipps

8. Logging, WiFi/USB Backup, Restore und OTA

Logging

  1. SETTINGS -> LOGGING oeffnen.
  2. START NOW/STOP NOW: startet oder stoppt lokale Telemetrie-Aufzeichnung sofort.
  3. AUTO OFF: Timeout fuer Logging setzen (1-120 min, Standard 30 min).
  4. Logging selbst braucht kein WiFi. Du kannst WiFi aus lassen und spaeter USB/WebSerial nutzen, oder WiFi separat fuer Live-Webansicht starten.
  5. Wenn WiFi beim Start des Loggings bereits aktiv ist, bleibt WiFi waehrend des Loggings an.

WiFi

  1. SETTINGS -> WIFI oeffnen, um ins WiFi-Untermenue zu gehen.
  2. START WIFI/STOP WIFI: startet oder stoppt Hintergrund-WiFi sofort.
  3. MODE: wechselt zwischen AP und CLIENT.
  4. INFO PAGE: oeffnet die WiFi-Seite direkt und startet WiFi automatisch. Beim Verlassen der Info-Seite wird WiFi wieder gestoppt (ausser wenn vorher Hintergrundmodus gestartet wurde).
  5. Im AP-Modus hostet der Controller ESPEED32_XXXX mit Passwort espeed32. QR CODE ist nur im AP-Modus verfuegbar.
  6. Im CLIENT-Modus musst du zuerst WiFi-SSID und Passwort im Advanced Config Editor -> Network eintragen. Client-Modus nutzt DHCP vom Router/Netzwerk und zeigt keinen QR-Code.
  7. Wenn die Client-Verbindung fehlschlaegt, faellt der Controller automatisch auf AP zurueck, damit du wieder hineinkommst und die Einstellungen korrigieren kannst.
  8. AUTO OFF: Timeout fuer Hintergrund-WiFi einstellen (1-120 min, Standard 10 min).
  9. Die auf dem OLED angezeigte IP im Browser oeffnen. Im AP-Modus ist das typischerweise 192.168.4.1. Im CLIENT-Modus ist es die vom Router vergebene DHCP-Adresse.
  10. Die erste Seite ist die oeffentliche Controller-Startseite. Empfindliche Werkzeuge wie Controller Panel, Backup, Restore, Telemetrie, OTA und Advanced Config Editor sind durch Controller-Login geschuetzt.
  11. Standard-Login des Controllers ist Benutzername espeed32 und Passwort espeed32. Der aktuelle Login wird auch auf der WiFi-Infoseite des Controllers angezeigt.
  12. Backup-Dateien exportieren weder Client-WiFi-Passwort noch Controller-Login-Passwort. Restore behaelt die lokalen WiFi/Login-Daten, die bereits auf diesem Controller gespeichert sind.
Beispiel fuer die OLED-WiFi-Infoseite und den Vollbild-QR-Code auf dem Controller
WiFi-Beispiel im AP-Modus: links ist INFO PAGE so dargestellt, wie sie auf dem Controller erscheint, mit SSID, Passwort und Browser-IP. Rechts ist QR CODE zu sehen, der nur im AP-Modus fuer schnelles Koppeln mit Handy oder Tablet verfuegbar ist.

WiFi erhoeht den Strombedarf der Controller-Elektronik von etwa 100 mA auf etwa 150 mA, also um rund 50%. Bei Geraeten mit Akku WiFi bitte sparsam nutzen und danach wieder abschalten.

Statuszeile bei aktivem WiFi: WIFI nutzt zuerst einen leeren Slot; wenn keiner frei ist, wird Slot 4 temporaer als WIFI angezeigt, bis WiFi stoppt.

Advanced Config Editor

Screenshot des Advanced Config Editor mit Car Params, Profilauswahl und live editierbaren Fahrzeugwerten
Beispiel fuer den Advanced Config Editor: der Screenshot zeigt den Reiter Car Params mit Profilauswahl und live editierbaren Fahrzeugeinstellungen. Die Editor-Oberflaeche ist hier auf Englisch gezeigt, der Ablauf ist aber in allen Handbuechern derselbe.

USB

  1. SETTINGS -> USB INFO oeffnen.
  2. Chrome/Edge nutzen (WebSerial).
  3. Backup/Restore geht ueber USB, OTA nur im WiFi-Modus.
  4. Automatisches OTA als Paar installiert die offizielle Standard-Release-Kombination mit der Standard-TLE493D-Firmware.
  5. Wenn dein Controller eine andere Trigger-Sensorfamilie verwendet, lade die passende sensor-spezifische Firmware manuell zusammen mit der SPIFFS-Datei derselben Release hoch.
  6. Unter Windows bedeutet flash_all.sh normalerweise Git Bash oder WSL. Arduino IDE kann den Sketch trotzdem hochladen, aber die Sensorfamilie bleibt eine Compile-Time-Auswahl.

Waehrend OTA niemals die Stromversorgung trennen.

9. Menuebaum (vollstaendige Uebersicht)

ROOT (Main Menu)
|- BRAKE
|- SENSI
|- ANTIS
|- CURVE (graph view)
|- FADE (Grafikansicht, ERWEITERT=EIN)
|- PWM_F (ERWEITERT=EIN)
|- BREMSE+ (ERWEITERT=EIN)
|  |- Alt.Brems (%)
|  |- Rel.Brems (OFF/QUICK/DRAG)
|  |- Zone (%) [nur QUICK]
|  |- Quick (%) [QUICK-Modus]
|  |- Drag (%) [DRAG-Modus]
|  `- Back
|- LIMIT
|- SETTINGS
|  |- POWER
|  |  |- SCRSV
|  |  |  |- NOW
|  |  |  |- LINE1
|  |  |  |- LINE2
|  |  |  |- TIME (0-240 s, 0=OFF)
|  |  |  `- BACK
|  |  |- SLEEP
|  |  |  |- SLEEP NOW
|  |  |  |- INTERVAL (0-10 min, 0=OFF)
|  |  |  `- BACK
|  |  |- DEEP SLEEP
|  |  |  |- SLEEP NOW (power-off)
|  |  |  |- INTERVAL (0 or 2-30 min)
|  |  |  `- BACK
|  |  |- STARTUP (0-99 x 10ms)
|  |  |- VIN CAL.
|  |  `- BACK
|  |- DISPLAY
|  |  |- RACE MODE (OFF/FULL/SIMPLE)
|  |  |- LANGUAGE (NOR/ENG/CS/ACD/ESP/DEU/ITA/NLD/POR)
|  |  |- CASE (UPPER/Pascal)
|  |  |- FONT SIZE (LARGE/small)
|  |  |- ERWEITERT (AUS/EIN)
|  |  |- SCHRITTE
|  |  |  |- ANTISPIN
|  |  |  |  |- REG.TYP (MS / % / TEXT, Standard MS)
|  |  |  |  |- SCHR MS (1-50 ms, Standard 5)  [ausgeblendet im TEXT-Modus]
|  |  |  |  |- SCHR % (1-100 %, Standard 1)   [nur im %-Modus sichtbar]
|  |  |  |  `- ZURUCK
|  |  |  |- BRK SCHRITT (0,1-50,0 %, Standard 1,0%)
|  |  |  |- SEN SCHRITT (0,1-5,0 % in 0,1%-Schritten, Standard 1,0%)
|  |  |  `- ZURUCK
|  |  |- STATUS BAR
|  |  |  |- SLOT 1
|  |  |  |- SLOT 2
|  |  |  |- SLOT 3
|  |  |  |- SLOT 4
|  |  |  `- BACK
|  |  `- BACK
|  |- SOUND
|  |  |- BOOT (ON/OFF)
|  |  |- RACE (ON/OFF)
|  |  `- BACK
|  |- HARDWARE
|  |  |- ENC INV (ON/OFF)
|  |  |- EXT POT
|  |  |  |- POT 1 (AUS/BREMSE/SENSI)
|  |  |  |- POT 2 (AUS/BREMSE/SENSI)
|  |  |  `- BACK
|  |  |- TRIGGER
|  |  |  |- FAMILIE
|  |  |  |- AKTIV
|  |  |  |- TYPE (AUTO/W2B6/W2B6_A0/P3B6) [nur TLE493D]
|  |  |  `- BACK
|  |  |- PWM MAX (5/10/20 kHz)
|  |  |- TEST (Self-Test, 9 steps)
|  |  `- BACK
|  |- STATS (AUS/EIN, Standard AUS)
|  |- WIFI
|  |  |- START/STOP WIFI
|  |  |- MODE
|  |  |- INFO PAGE
|  |  |- QR CODE [nur AP]
|  |  |- AUTO OFF (1-120 min, default 10)
|  |  `- BACK
|  |- LOGGING
|  |  |- START/STOP NOW
|  |  |- AUTO OFF (1-120 min, default 30)
|  |  `- BACK
|  |- SPERRE
|  |  |- MENUPUNKT (AUS/EIN, Standard AUS)
|  |  |- KUERZEL (AUS / 1-10 s, Standard 5 s)
|  |  |- BESTAET (AUS/EIN, Standard AUS)
|  |  `- ZURUCK
|  |- USB INFO
|  |- RESET
|  |  |- CAR
|  |  |- SETTINGS
|  |  |- CALIBRATION
|  |  |- EVERYTHING
|  |  `- BACK
|  |- ABOUT
|  `- BACK
|- STATS [wenn aktiviert]
|- SPERRE [wenn aktiviert]
`- CAR
   |- SELECT
   |- RENAME
   |- RACESWP (grid car select ON/OFF)
   |- COPY
   |- RESET
   `- BACK